Vortrag: „Ich möchte so gern mein Leben in die Welt schreien“

  • So., 15. Februar, 17:00 Uhr
  • Kostenlose Führung: So., 15. Februar, 16:00 Uhr

Zentrum für Kunst
Hermann-Ritter-Str. 108 E
28197 Bremen

Großer Saal/ EG

Vortrag von Jako Wende

„So könnte ich so viel schreiben, aber ich rege mich dabei so auf, denn ich darf nicht zurückdenken, es ist mir heute wie ein Traum. Ich möchte so gerne mein Leben in die Welt schreien, und veröffentlichen aber dazu gehört Geld, und das fehlt bei mir, es ist doch bestimmt einmalig und interessant, gar nicht zu glauben, es klingt wie ein Märchen, überhaupt das ich das ausgehalten habe, und noch lebe ein Wunder.“

 – schriftliches Zitat von Adele Haas 1961.

Als inter* Person war Adele Haas im Nationalsozialismus massiver Gewalt ausgesetzt. Jako Wende wird uns bei dem Vortrag das Leben von Adele Haas näherbringen – dafür hat Jako in zahlreichen Archiven recherchiert und Kontakt zu noch lebenden Verwandten und Nachbarn aufgenommen. Das Ziel des Vortrages ist es, Adele ihr Leben in die Welt schreien zu lassen.

Jako Wende forscht zur Verfolgung von trans*, inter* und/oder gender non-conformen Menschen im Nationalsozialismus.

Im Rahmen der Ausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933-1945“.

Altersempfehlung: 16 Jahre+

**ACHTUNG TRIGGERWARNUNG**: Interfeindlichkeit, Sexualisierte Gewalt, Folter (wird an entsprechenden Stellen angekündigt)

Eintritt frei.

Privatfoto der Familie ca. 1967/8, © Jako Wende.
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