Form ist Leere

  • Eröffnung: Fr., 30. Okt., 19:00 Uhr

Zentrum für Kunst
Hermann-Ritter-Str. 108 E
28197 Bremen

EG

Dieses Projekt zweier Künstler untersucht, wie institutionelle Wertesysteme und kapitalistische Strukturen die menschliche Identität normieren. Das vermeintlich autonome Selbst erweist sich als dynamisches Produkt sozialer Regeln und ökonomischer Kategorien wie „Nützlichkeit“ und „Unnützlichkeit“. Diese Sichtweise knüpft an das buddhistische Konzept des Anatta (Nicht-Selbst) an, das Identität als veränderlichen, im jeweiligen Kontext temporär entstehenden Fluss begreift, der im gesellschaftlichen Gefüge stets dekonstruiert und neu formiert werden kann. In ihren Malereien und Installationen machen die Künstler diese philosophischen Spannungen visuell erfahrbar und verfremden vertraute Wertesysteme. Durch die Verbindung von tiefgründigem Diskurs mit Humor und Ironie schaffen sie einen sinnlichen Zugang, der das Publikum dazu einlädt, die eigene gesellschaftliche Prägung zu hinterfragen und neue Denkräume über Selbstbestimmung und Freiheit zu erkunden.

 

Eröffnung: Fr, 30.10., 19 Uhr
Laufzeit: 01. – 15.11.: Ausstellung zugänglich bei Veranstaltungen
Sonderöffnungszeiten: Sa + So, 7. + 8. November 15-18 Uhr

Ul Seo, Dongho Kang

de_DE
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner